ABAP

Problem

Aus SAP heraus soll ein bestehendes PDF Dokument gedruckt werden. Das Dokument wurde nicht mittels Adobe Forms Service erstellt, sondern z.B.: über Dienste zum Objekt an einen Materialstammsatz abgelegt.

Auf dieser Seite ist beschrieben, wie ein PDF Dokument, welches im SAP Dokumentenmanagementsystem abgelegt ist oder mittels GUI_UPLOAD hochgeladen wurde, mittels ABAP ausgedruckt werden kann.

Das Beispielprogramm stammt nicht von mir, sondern aus der SAP Community. In dem Beitrag gibt es noch weitere Hinweise: https://archive.sap.com/discussions/thread/2114729

Ich habe lange nach einer passenden Lösung gesucht und hatte beim experimentieren Probleme mit dem Papierformat. Daher habe ich mich entschieden, diesen kurzen Artikel zu verfassen.

Hinweis

Beim Erstellen des PDF Dokuments muss darauf geachtet werden, dass es exakt DIN A4 Format hat. Andernfalls kommt es zu Problemen beim Drucken. Wird beispielsweise ein PowerPoint Dokument als PDF exportiert, wird als Papierformat 250mm x 190mm übernommen. Wird das Dokument von SAP auf den Drucker ausgegeben, wird der manuelle Papierschacht gewählt, da es kein Standard DIN Format ist.

Wird hingegen das PowerPoint Dokument als PDF gedruckt (z.B. PDFCreator) und hier fest A4 als Papierformat hinterlegt, kann das so erzeugte Dokument erfolgreich ausgegeben werden.

 

Lösung

 

Wie in dem vorherigen Beispiel beschrieben, kann über die SharePoint API auch ein Listenelement erstellt werden. Dazu wird ein HTTP Post Methodenaufruf verwendet. Dieser Aufruf erwartet im Header zwingend die Angabe eines X-RequestDigest. Dieser Wert kann mit der API /_api/contextinfo ermittelt werden.

Das folgende Beispiel zeigt, wie man ein Listenelement aus SAP heraus erstellen kann.
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Hier war es lange still, Zeit für einen neuen Beitrag. Das Thema hat mich einige Stunden gekostet. Ich hoffe es hilft dem ein oder anderen.

SharePoint bietet eine umfassende REST-API mit CRUD (Create Read Update Delete) Methoden an. Mit dieser API können z.B. Listenelemente gelesen und erstellt werden. Diese lässt sich auch in ABAP verwenden.

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Die Texte einer BSP Applikation werden in dem Online Text Repository gespeichert (OTR) Dabei werden zwei Arten von Texten unterschieden, Kurztexte (max. 255 Zeichen) und Langtexte.

OTR

Das Online Text Repository dient zum Speichern und Verwalten von Texten. Die Texte können wiederverwendbar sein. Es können aber auch Texte abgelegt werden, die nicht wiederverwendet werden können. Jeder Text erhält eine eindeutige ID (GUID)

Kurztexte

Kurztexte sind maximal 255 Zeichen lang und können in anderen Applikationen wiederverwendet werden.

Anlegen

Aus dem Web Application Builder heraus lassen sich die verfügbaren Standardtexte anzeigen

Zudem können hier neue Texte erstellt werden.

Jeder Text erhält dabei einen eindeutigen Alias, über den er wiederverwendet werden kann.

Einbinden

Eingebunden wird der Text über seinen Alias Namen

Übersetzen

Zur Übersetzung kann die Transaktion SOTR_EDIT verwendet werden. Dazu einen Kurztext im Änderungsmodus öffnen und dann über Springen -> Übersetzung in die Übersetzung verzweigen.

Langtexte

Langtexte können länger als 255 Zeichen sein, sie werden aber nicht wiederverwendet. Außerdem sollte der Gebrauch von Langtexten sparsam verwendet werden (siehe weiter unten).

Anlegen/Einbinden

Das Anlegen und Einbinden erfolgt in einem Schritt. Zunächst muss der Text in einem <OTR> Tag eingebunden werden. Der Text wird hier in der Originalsprache abgelegt. Durch Aktivieren der Seite wird der Text automatisch im OTR angelegt, intern wird der (nach wie vor sichtbare Text) durch die GUID des OTR Textes ersetzt.

Wird der Text nun nochmals im Original geändert und die Seite aktiviert, wird ein neuer OTR Text abgelegt. Dies führt zu zahlreichen, verwaisten Einträgen, wenn z.B. Rechtschreibfehler korrigiert werden.

Um einen fehlerhaften Eintrag zu korrigieren, muss man die SOTR_EDIT verwenden. AUF KEINEN FALL den fehlerhaften Eintrag in der BSP Applikation innerhalb des <OTR> Tags korrigieren.

Übersetzen

Die Übersetzung erfolgt direkt aus dem Web Application Builder.

Nur über diesen Weg ist eine korrekte Übersetzung gewährleistet. Wird die Übersetzung im SOTR_EDIT vorgenommen, kann der Verwendungsnachweis verloren gehen, wenn der Originaltext angepasst wird. Dies führt zu einem Verlust der Übersetzung.

Die Performance beim Datenzugriff per Table Expression entspricht dem Zugriff per READ Statement. Werden jedoch mehrere Komponenten einer Zeile benötigt und erfolgt der Zugriff auf jede Komponente einzeln, so erhöht sich die Laufzeit etwa um den Faktor [Anzahl angeforderter Komponenten]. Werden drei Komponenten einzeln gelesen, verdreifacht sich die Laufzeit. ... weiterlesen